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Forelle im Frühjahr angeln: Köder, Plätze und Tipps

Forelle im Frühjahr angeln ist der Start in eine besonders spannende Phase. Mit steigender Wassertemperatur werden Forellen aktiver, reagieren aber noch nicht immer so aggressiv wie im Herbst. Dieser Ratgeber zeigt dir, wo Forellen im Frühjahr stehen, welche Spoons, Wobbler und Gummiköder funktionieren und wie du Köderführung, Farbe und Tiefe an wechselhafte Bedingungen anpasst.

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1 Forelle im Frühjahr angeln: Köder, Plätze und Tipps

Nutze das Inhaltsverzeichnis, um direkt zu Frühjahrsverhalten, Standplätzen, Spoons, Wobblern, Gummiködern, Farben, Wetter, Ausrüstung, Fehlern, Fangheld-Praxistipps und FAQ zu springen.

Grundlagen

Warum das Frühjahr beim Forellenangeln besonders ist

Im Frühjahr verändert sich das Verhalten der Forellen spürbar. Nach kalten Winterphasen steigt die Aktivität langsam an, der Stoffwechsel kommt in Bewegung und Forellen beginnen, regelmäßiger Nahrung aufzunehmen. Trotzdem sind sie nicht automatisch aggressiv. Viele Fische reagieren selektiv und bevorzugen Köder, die kontrolliert und nicht zu hektisch geführt werden.

Forelle im Frühjahr angeln bedeutet, Temperatur, Sauerstoff und Licht besonders genau zu beobachten. Flache Bereiche können sich schneller erwärmen und kurzfristig sehr interessant werden. Gleichzeitig können kalte Nächte, Windwechsel oder Wetterstürze die Fische wieder tiefer und passiver machen.

Am Forellensee kann das Frühjahr sehr produktiv sein, weil Besatzfische aktiv ziehen und sich mit steigenden Temperaturen schneller orientieren. Im Fluss oder Bach spielen zusätzlich Strömung, Wasserstand und Schonzeiten eine wichtige Rolle. Lokale Regeln müssen immer geprüft werden.

Die beste Strategie ist systematisch: zuerst Wasserschicht finden, dann Tempo und Ködergewicht anpassen, danach Farbe und Silhouette feinjustieren. Wer nur Farben wechselt, aber Tiefe und Führung ignoriert, verschenkt viele Chancen.

Diese Seite ergänzt den großen Ratgeber Forelle angeln, die Köderseite Forellenköder sowie die Gewässerseiten Forellensee und Fluss.

Standplätze

Wo stehen Forellen im Frühjahr?

Im Frühjahr stehen Forellen häufig dort, wo sich Wasser schneller erwärmt oder Sauerstoff und Nahrung zusammenkommen. Am Forellensee sind flache Buchten, Einläufe, Windkanten, Kanten, Mittelwasser und sonnige Bereiche mit Tiefe in der Nähe besonders interessant.

Flachwasser kann im Frühjahr deutlich besser sein als im Winter. Schon wenige Grad Unterschied reichen, damit Kleintiere aktiver werden und Forellen diese Bereiche absuchen. Trotzdem sollten tiefe Fluchtzonen erreichbar sein.

Einläufe bringen Sauerstoff und Bewegung. Nach Regen oder bei leichtem Zulauf können Forellen dort aktiver stehen. Gleichzeitig kann zu kaltes Zulaufwasser die Fische auch aus dem unmittelbaren Bereich drücken. Deshalb lohnt sich Beobachtung.

Windkanten sind wichtig, weil Wind Nahrung und Oberflächenwasser an eine Seite schiebt. Dort können Forellen ziehen, besonders wenn die Sonne zusätzlich erwärmt. Bei Wind musst du aber Spoon-Gewicht und Wurfkontrolle anpassen.

Im Fluss sind Gumpen, Strömungskanten, Kehrströmungen, unterspülte Ufer und ruhigere Bereiche nach schnellen Zonen spannend. Forellen sparen Energie und stellen sich so, dass Nahrung vorbeikommt.

Bei klarem Wasser solltest du vorsichtig auftreten. Gerade im Frühjahr stehen Forellen manchmal flacher, sind aber trotzdem scheu. Abstand, leise Schritte und flache Schattenführung sind wichtig.

Tageszeit

Die besten Tageszeiten im Frühjahr

Im Frühjahr sind die besten Beißzeiten oft später am Tag als im Hochsommer. Morgens kann das Wasser noch sehr kalt sein. Sobald Sonne und Lufttemperatur wirken, werden flache Bereiche und mittlere Wasserschichten interessanter.

Mittag und früher Nachmittag können im Frühjahr sehr gute Phasen sein. Besonders nach kalten Nächten erwärmen sich flachere Uferbereiche erst im Tagesverlauf. Dann ziehen Forellen häufiger in erreichbare Zonen.

An bedeckten, milden Tagen kann die Aktivität gleichmäßiger verteilt sein. Forellen bleiben dann manchmal länger in mittleren Tiefen oder ziehen aktiver umher. Spoons und Wobbler eignen sich, um solche Fische zu suchen.

Bei starkem Wind können Windkanten produktiv sein, auch wenn das Werfen schwieriger wird. Ein etwas schwererer Spoon oder ein stabil laufender Wobbler kann dann mehr Kontrolle bringen als ein ultraleichter Köder.

Abends kann eine zweite Phase entstehen, wenn Licht weicher wird. Gerade an Anlagen mit hohem Angeldruck reagieren Forellen dann manchmal weniger vorsichtig.

Nach Wetterstürzen solltest du tiefer und langsamer beginnen. Stabile milde Phasen sind für das Frühjahrsangeln oft angenehmer und berechenbarer.

Köder

Die besten Forellenköder im Frühjahr

Die besten Forellenköder im Frühjahr sind Spoons, Forellenwobbler und Gummiköder, wenn sie zur Aktivität passen. Es gibt nicht den einen besten Köder. Entscheidend ist, ob du aktive Forellen suchst, Nachläufer reizt oder passive Fische langsam überzeugst.

Spoons sind sehr gute Startköder, weil du verschiedene Tiefen abdecken kannst. Ein mittleres Gewicht hilft beim Suchen. Wenn Forellen vorsichtig reagieren, wechselst du auf leichtere Modelle oder langsamere Absinkphasen.

Forellenwobbler sind gut, wenn Forellen auf Beutefisch-Silhouette, Druck oder Pausen reagieren. Minnows, Crankbaits und sinkende Spezialwobbler können im Frühjahr sehr interessant sein, wenn sie kontrolliert geführt werden.

Gummiköder sind besonders sinnvoll, wenn Forellen sichtbar sind, aber schnelle Köder ignorieren. Kleine Würmer, Pintails, Creature Baits oder Forellen-Gummiköder funktionieren über feine Bewegungen und langsame Präsentation.

Die Ködergröße sollte eher moderat beginnen. Nach kalten Phasen sind kleinere Köder oft besser. Bei aktiver Jagd oder größeren Forellen dürfen Köder präsenter werden.

Eine übergreifende Übersicht findest du unter Forellenköder.

Spoons

Spoons im Frühjahr auf Forelle

Spoons gehören im Frühjahr zu den wichtigsten Ködern, weil du mit ihnen schnell herausfindest, in welcher Wasserschicht Forellen aktiv sind. Sie lassen sich flach, mitteltief oder tiefer führen und über Gewicht und Tempo fein anpassen.

Leichte Spoons sind stark, wenn Forellen flach stehen oder langsam reagieren. Gewichte im Micro-Bereich bleiben länger im Sichtfeld und sinken langsamer. Das ist besonders nach kalten Nächten oder bei vorsichtigen Fischen wertvoll.

Mittlere Spoons sind universelle Suchköder. Sie werfen weiter, laufen stabiler bei leichtem Wind und erreichen mittlere Tiefen besser. Wenn du noch kein Muster hast, ist diese Gewichtsklasse oft ein guter Start.

Die Führung sollte im Frühjahr nicht zu hektisch sein. Gleichmäßiges Kurbeln, kurze Stopps, kontrollierte Absinkphasen und langsame Tempowechsel sind sehr wichtig. Viele Bisse kommen beim Wiederanlaufen.

Farben hängen von Sicht und Aktivität ab. Natürliche Dekore passen zu klarem Wasser. Orange, Pink, Chartreuse oder starke Kontraste können bei aktiven Fischen oder trübem Wasser funktionieren.

Wenn Forellen folgen, aber nicht beißen, ist häufig das Tempo zu hoch oder der Spoon zu auffällig. Leichter, langsamer oder natürlicher ist dann oft besser.

Mehr dazu findest du unter Spoons, Trout Area Spoons, Spoons für passive Forellen und langsame Absinkphase.

Wobbler

Forellenwobbler im Frühjahr

Forellenwobbler funktionieren im Frühjahr besonders gut, wenn Forellen auf Silhouette, kleine Richtungswechsel oder kontrollierte Pausen reagieren. Sie sind keine reinen Sommerköder, müssen aber langsamer und bewusster geführt werden.

Minnows sind stark, wenn Forellen kleine Beutefische verfolgen. Kurze Twitches, Stopps und gleichmäßige Phasen können Reaktionsbisse auslösen. Zu viele harte Schläge wirken bei kaltem Wasser aber schnell unnatürlich.

Crankbaits erzeugen mehr Druck. Sie sind gut, wenn Forellen aktiver sind oder leicht trübes Wasser herrscht. Bei klarem Wasser und hoher Vorsicht kann ein dezenter Minnow besser sein.

Sinkende Forellenwobbler sind im Frühjahr wertvoll, weil du sie in mittleren und tieferen Schichten kontrollieren kannst. Zähle die Absinkphase, damit erfolgreiche Tiefen wiederholbar werden.

Die Tumbling Banana und ähnliche Spezialformen können als Reizwechsel funktionieren, wenn Spoons nur Nachläufer bringen. Der andere Lauf kann genau den Unterschied machen.

Bei Wobblern ist die Pause besonders wichtig. Viele Bisse kommen nicht während der stärksten Aktion, sondern beim Stopp oder beim Wiederanlaufen.

Passende Seiten: Forellenwobbler, beste Wobbler für Forelle und Tumbling Banana.

Gummi

Gummiköder im Frühjahr auf Forelle

Gummiköder sind im Frühjahr besonders stark, wenn Forellen passiv sind oder nur vorsichtig folgen. Kleine Gummiköder können langsam angeboten werden und bleiben lange in der Fresszone.

Nach kalten Nächten reagieren Forellen oft besser auf feine Bewegungen als auf hektische Reize. Ein kleiner Gummiköder mit langsamer Präsentation kann dann mehr bringen als ein schneller Spoon.

Wichtig ist eine leichte, natürliche Montage. Zu viel Gewicht zieht den Köder zu schnell aus der Zone. Zu große Haken verschlechtern Bewegung und Bissausbeute.

Eine gute Führung besteht aus kleinen Zupfern, kurzen Pausen, langsamem Absinken und gelegentlichem Zittern. Weniger Aktion ist im Frühjahr häufig mehr.

Gummiköder sind auch gute Nachfassköder. Wenn ein Spoon oder Wobbler Nachläufer bringt, aber keine Bisse, kann ein langsamer Gummi im gleichen Bereich den Fisch überzeugen.

Farben sollten zur Stimmung passen. Natürlich bei klarem Wasser, etwas sichtbarer bei Trübung, auffällig nur dann, wenn die Forellen aktiv oder neugierig sind.

Mehr dazu unter Gummiköder Forelle, welche Gummiköder und mit Gummiköder angeln.

Forellensee

Forelle im Frühjahr am Forellensee

Am Forellensee ist das Frühjahr oft eine sehr gute Zeit, weil die Wassertemperatur wieder angenehmer wird und Forellen aktiver ziehen. Trotzdem kann das Verhalten von Anlage zu Anlage stark schwanken.

Nach Besatz können Forellen zunächst in Gruppen ziehen. Spoons und Wobbler helfen, diese aktiven Fische zu finden. Wenn die erste Aktivität nachlässt, werden langsamere Präsentationen wichtiger.

Flache Bereiche mit Sonne, Windkanten, Einläufe und mittlere Wasserschichten sind gute Startpunkte. Bei kalten Nächten oder Wetterwechseln solltest du auch tiefer suchen.

Am Forellensee lohnt sich eine klare Reihenfolge: Spoon zum Suchen, Wobbler als Reizwechsel, Gummiköder zum langsamen Nachfassen. So vermeidest du planlose Köderwechsel.

Wenn viele Angler dieselbe Seite befischen, können Forellen ausweichen. Dann sind Distanz, andere Winkel oder unauffälligere Köder hilfreich.

Eine eigene Gewässerseite findest du unter Forellensee angeln.

Fluss

Forelle im Frühjahr im Fluss

Im Fluss ist das Frühjahr besonders interessant, aber auch abhängig von Regeln, Schonzeiten und Wasserstand. Bevor du angelst, müssen lokale Bestimmungen geprüft werden.

Mit steigender Temperatur werden Forellen aktiver und nutzen Strömungskanten, Gumpen, Kehrströmungen, unterspülte Ufer und flachere Fresszonen. Trotzdem bleiben ruhige Bereiche wichtig, weil die Fische Energie sparen.

Kleine Wobbler und Minnows funktionieren gut, wenn Forellen auf Beutefisch reagieren. Spoons können Strömungskanten absuchen, müssen aber zum Strömungsdruck passen.

Gummiköder sind sinnvoll, wenn Forellen tief oder standortnah reagieren. Eine natürliche Drift ist im Frühjahr oft besser als hektische Sprünge.

Wurfwinkel ist entscheidend. Stromauf, quer und stromab laufen Köder völlig unterschiedlich. Erfolgreiche Bahnen sollten bewusst wiederholt werden.

Weitere Details findest du unter Forelle im Fluss angeln.

Farben

Köderfarben im Frühjahr

Im Frühjahr sind natürliche Farben oft ein guter Start, weil das Wasser vielerorts klarer ist und Forellen nach kalten Phasen vorsichtig reagieren. Silber, Braun, Olive, Perlmutt und dezente Kontraste passen gut.

Bei angetrübtem Wasser, Regen oder aktiveren Fischen dürfen Farben sichtbarer sein. Orange, Pink, Chartreuse, Weiß oder Schwarz können dann helfen, den Köder besser erkennbar zu machen.

Gold und Silber sind klassische Reflexfarben. Silber wirkt oft natürlicher bei klarem Licht, Gold kann bei bewölktem Himmel oder leicht getrübtem Wasser auffallen.

Schwarz wird oft unterschätzt. Bei Gegenlicht, Schatten oder trübem Wasser erzeugt Schwarz eine klare Silhouette. Weiß kann bei milchigem Wasser sehr sichtbar sein.

Farbe sollte nicht isoliert betrachtet werden. Wenn der Köder zu schnell läuft oder die falsche Tiefe befischt, bringt auch die beste Farbe wenig.

Ein gutes Farbensystem besteht aus natürlichen Dekoren, Reizfarben und Kontrastfarben. So kannst du gezielt reagieren, statt planlos durch die Box zu wechseln.

Wetter

Wetter, Wind und Wassertemperatur im Frühjahr

Frühjahrswetter ist wechselhaft. Genau das macht die Angelei spannend, aber auch anspruchsvoll. Sonne, kalte Nächte, Regen, Wind und Luftdruck können das Verhalten der Forellen innerhalb weniger Stunden verändern.

Sonne kann flache Bereiche erwärmen und Aktivität auslösen. Gleichzeitig kann starkes Licht bei klarem Wasser vorsichtigeres Verhalten erzeugen. Dann sind kleinere Köder und natürliche Farben sinnvoll.

Wind kann Nahrung und Sauerstoff an eine Seite drücken. Eine Windkante ist im Frühjahr oft spannend, besonders wenn sie auf flacheres Wasser trifft. Bei starkem Wind brauchst du aber kontrollierbare Köder.

Regen kann Sauerstoff und Nahrung bringen. Leichte Trübung macht Forellen manchmal mutiger. Starker Kälteeintrag kann sie dagegen kurzfristig tiefer drücken.

Stabile milde Phasen sind häufig besser als abrupte Wetterstürze. Nach mehreren wärmeren Tagen können Forellen deutlich aktiver werden.

Die Wassertemperatur ist wichtiger als die Lufttemperatur. Ein warmer Tag nach kalter Nacht verändert nicht sofort das gesamte Gewässer, aber flache Bereiche können schneller reagieren.

Ausrüstung

Ausrüstung für das Forellenangeln im Frühjahr

Im Frühjahr ist feines Gerät wichtig, weil Forellen oft vorsichtig beißen. Eine sensible UL- oder leichte Spinnrute hilft, kleine Spoons, Wobbler und Gummiköder sauber zu führen.

Die Rolle sollte leicht laufen und eine fein einstellbare Bremse haben. Gerade größere Regenbogenforellen oder Lachsforellen können auf feinem Gerät harte Fluchten machen.

Schnur und Vorfach müssen zur Ködergröße passen. Zu grobe Schnur verschlechtert Lauf und Wurfweite. Ein Fluorocarbon-Vorfach kann bei klarem Wasser unauffälliger sein.

Kleine Snaps sind wichtig, wenn du häufig zwischen Spoons, Wobblern und Gummiködern wechselst. Zu große Clips können den Lauf kleiner Köder negativ beeinflussen.

Scharfe Haken und saubere Knoten sind Pflicht. Vorsichtige Frühjahrsbisse sitzen nicht immer tief, deshalb sollte jeder Kontakt sicher verwertet werden.

Mehr dazu findest du unter UL Angeln und welche Köderclips.

Fehler

Häufige Fehler beim Forellenangeln im Frühjahr

Der häufigste Fehler ist zu schnelles Fischen. Nach kalten Phasen reagieren Forellen oft besser auf langsame Spoons, Pausen und feine Gummiköder.

Der zweite Fehler ist falsche Tiefe. Viele Angler fischen zu flach oder zu tief, ohne die Wasserschichten systematisch zu testen. Forellen können im Frühjahr sehr wechselhaft stehen.

Der dritte Fehler ist planloser Farbwechsel. Farbe ist wichtig, aber erst nach Tiefe, Tempo und Ködergröße wirklich sinnvoll zu bewerten.

Der vierte Fehler ist zu früher Platzwechsel. Wenn ein Bereich Nachläufer bringt, lohnt sich Anpassung. Wenn gar keine Aktivität sichtbar ist, sollte man aber nicht endlos bleiben.

Der fünfte Fehler ist zu grobes Zubehör. Große Snaps, dickes Vorfach oder stumpfe Haken kosten gerade bei kleinen Ködern viele Chancen.

Ein weiterer Fehler ist fehlende Wetteranpassung. Ein sonniger Nachmittag nach kalter Nacht verlangt eine andere Strategie als ein bedeckter Tag mit mildem Wind.

Praxis

Fangheld-Praxistipps für Forellen im Frühjahr

Starte im Frühjahr mit einem Suchköder, aber nicht zu hektisch. Ein Spoon in mittlerem Gewicht hilft, aktive Fische und die passende Wasserschicht zu finden.

Wenn Forellen folgen, aber nicht beißen, reduziere Tempo oder Gewicht. Ein leichter Spoon mit langsamer Absinkphase kann aus einem Nachläufer einen Biss machen.

Wenn schnelle Köder ignoriert werden, wechsle auf Gummiköder oder sehr dezente Präsentation. Gerade sichtbare, aber vorsichtige Forellen reagieren oft besser auf langsame Köder.

Wobbler nutzt du als Reizwechsel, wenn Forellen auf Silhouette, Pausen oder kleine Richtungswechsel reagieren. Sinkende Wobbler sind gut, wenn Forellen mitteltief stehen.

Denke in Funktionen: Spoon zum Suchen, Wobbler zum Reizen, Gummiköder zum Nachfassen. Diese Reihenfolge bringt System in deine Köderbox.

Aus der Praxis an Forellenseen wie Reese, Wiemersdorf, Tellingstedt, Hoisdorf, Jevenstedt oder Hemmet zeigt sich: Im Frühjahr entscheidet oft nicht der auffälligste Köder, sondern die richtige Kombination aus Tiefe, Tempo und Geduld.

Plan

30-Minuten-Plan: Forellen im Frühjahr finden

In den ersten zehn Minuten suchst du mit einem Spoon verschiedene Wasserschichten ab. Starte flacher, dann mittig, dann tiefer. Zähle die Absinkzeit bewusst mit.

In den zweiten zehn Minuten passt du Tempo und Gewicht an. Wenn Forellen folgen, verlangsame den Köder. Wenn nichts passiert, wechsle Distanz, Winkel oder Standplatz.

In den letzten zehn Minuten setzt du gezielt einen anderen Ködertyp ein. Wobbler, wenn Silhouette und Reiz gefragt sind. Gummiköder, wenn Forellen vorsichtig reagieren.

Kommt ein Biss, wiederhole die Bahn. Tiefe, Tempo, Farbe und Pause ergeben zusammen das Muster. Genau dieses Muster ist wichtiger als der einzelne Ködername.

Wenn nach 30 Minuten keine Reaktion kommt, beginne wieder bei der Wasserschicht. Viele erfolglose Phasen entstehen nicht durch den falschen Köder, sondern durch falsche Tiefe oder falschen Standplatz.

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FAQ

Häufige Fragen zum Forelle im Frühjahr angeln

Wann ist die beste Zeit zum Forellenangeln im Frühjahr?

Oft sind Mittag und Nachmittag gut, weil sich flache Bereiche nach kalten Nächten erst im Tagesverlauf erwärmen.

Wo stehen Forellen im Frühjahr?

Forellen stehen häufig an flachen, erwärmten Bereichen, Einläufen, Windkanten, Kanten, im Mittelwasser oder im Fluss an Strömungskanten und Gumpen.

Welche Spoons funktionieren im Frühjahr?

Leichte bis mittlere Spoons funktionieren gut. Leichte Modelle sind stark bei vorsichtigen Forellen, mittlere Gewichte zum Suchen.

Wann sind Wobbler im Frühjahr besser?

Wobbler sind besser, wenn Forellen auf Silhouette, Pausen, Twitchbewegungen oder Beutefisch-Imitation reagieren.

Welche Gummiköder sind im Frühjahr sinnvoll?

Kleine Würmer, Pintails, Creature Baits und feine Forellen-Gummiköder funktionieren gut bei passiven oder vorsichtigen Forellen.

Welche Farben funktionieren im Frühjahr?

Bei klarem Wasser natürliche Farben, bei Trübung oder aktiven Fischen Orange, Pink, Chartreuse, Weiß, Schwarz oder starke Kontraste.

Welche Tageszeit ist im Frühjahr ideal?

Nach kalten Nächten oft später am Tag. Bei mildem, bedecktem Wetter kann die Aktivität länger anhalten.

Welche Wassertemperatur ist gut?

Steigende, stabile Temperaturen sind wichtiger als ein einzelner Wert. Flache Bereiche können kurzfristig deutlich besser sein.

Welche Rute eignet sich im Frühjahr?

Eine sensible UL- oder leichte Spinnrute mit feiner Bremse und passenden kleinen Snaps eignet sich sehr gut.

Was ist der häufigste Fehler im Frühjahr?

Zu schnelles Fischen, falsche Tiefe und planloser Farbwechsel gehören zu den häufigsten Fehlern.

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